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Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe
– Wir schaffen Baukreisläufe –

 

Warum Bodenrecycling?

Papier, Glas, Kunststoffe. Im privaten Haushalt sind wir bestrebt, Wertstoffe wieder in den Produktionskreislauf zurückzuführen. Auch mineralische Abfälle, wie Beton und Asphalt aus Rückbaumaßnahmen, haben sich bereits vor langer Zeit als Rohstoffquellen etabliert. Doch auch beim Bodenaushub gilt es, die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen: durch Bodenaufbereitung.

Beim Bodenrecycling bereiten wir gering belastete Böden, mineralische Baurestmassen und Ersatzbaustoffe rechtssicher auf. Im Rahmen der Bodenaufbereitung reduzieren wir die abfallrechtliche Belastungsklasse und Einbauklasse des Bodens. Außerdem werden seine bodenmechanischen Eigenschaften verbessert. So entsteht ein gütegeprüfter Systembaustoff.

Bodenaufbereitung schafft Baukreisläufe

Stillstandsfreie Bauabläufe gewinnen zunehmend an Bedeutung. Meist ist für die Zwischenlagerung von Böden, die Bodenaufbereitung sowie die Aufbereitung von Baurestmassen auf den Baustellen nur wenig Platz vorhanden. Dementsprechend werden diese Materialien schnell abtransportiert und fachgerecht entsorgt. Fachmännische Aufbereitung in stationären Bodenbehandlungsanlagen ist kostengünstig und auf jeden Fall umweltschonender. Böden können auf der Baustelle oder in den Zwischenlagern der beiden Standorte der Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe in Kupferzell-Rüblingen und in Öhringen bewertet und deklariert werden.

Bei belasteten Böden liegen anthropogene Veränderungen oder geogene Stoffanreicherungen vor. Die Höhe der Belastungsstufe wird labortechnisch in chemischen Analysen ermittelt.

Wir nehmen nicht gefährliche Abfälle bis zu den Grenzwerten des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg an (siehe „Technische Hinweise zur Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit, Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall, 4. Dezember 2018, i.V.m. „Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit“, Vorläufige Vollzugshinweise des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vom 14.06.2019). Dies sind in der Regel Abfälle bis Z 2, gelegentlich > Z 2. Nach dem Recycling des Bodens werden die gütegeprüften Materialien bei uns zwischengelagert, bis sie auf anderen Baustellen benötigt werden. So entsteht ein Baustoffkreislauf gemäß des Verwertungsgebotes des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG).

So funktioniert Bodenrecycling bei
der Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe

Ziel ist, durch geeignete Behandlungsprozesse, die bodenmechanischen Eigenschaften zu verbessern und einen homogenen und einbaufähigen Ersatzbaustoff herzustellen. Im Zuge der Behandlung reduzieren wir die abfallrechtliche Belastung und Einbauklasse.

Durch Bodenaufbereitung zum Systembaustoff

Verwaltungsvorschriften und Regelwerke erlauben – und fordern sogar – die bevorzugte Verwertung unserer Systembaustoffe. Selbstverständlich erfüllen unsere gütegeprüften Baustoffe alle rechtlichen und technischen Anforderungen. Sie sind für vielfältige Einsatzbereiche verwendbar. In unseren Zwischenlagern halten wir ausreichende Mengen verschiedener Systembaustoffe – auch für Ihre Baustelle – vor.

Die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial wird über die „Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums Baden-Württemberg für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial“ vom 14.03.2007 (zuletzt berichtigt am 29. Dezember 2017) geregelt. Die „VwV-Boden“ gilt für Bodenmaterial, das in bodenähnlichen Anwendungen sowie in technischen Bauwerken verwertet werden soll. Die Anforderungen an die Qualität von Bodenmaterial im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit erfolgt über die Zuordnungswerte bzw. Qualitätsstufen Z 0, Z 0*, Z 1.1, Z 1.2 und Z 2.

Mit Einbaukonfiguration Z 0 wird die Verwertung von Bodenmaterial in bodenähnlichen Anwendungen verstanden.
Unter der Einbaukonfiguration Z 1 wird der Einbau von Bodenmaterial der Qualitätsstufen Z 0 bis Z 1 in technischen Bauwerken in wasserdurchlässiger Bauweise (offen) verstanden. Die Einbaukonfiguration Z 1 wird wiederum unterschieden in Z 1.1 und Z 1.2. Hierbei werden insbesondere die hydrogeologischen Voraussetzungen berücksichtigt (Z 1.1 ungünstige, Z 1.2 günstige Verhältnisse). Die Einbaukonfiguration Z 2 stellt die Obergrenze für den Einbau von Boden der Qualitätsstufe Z 2 mit definierten technischen Sicherungsmaßnahmen dar. Bei Überschreitung der Z 2-Werte ist eine Verwertung oder Beseitigung auf einer Deponie erforderlich. Hierbei finden die Grenzwerte nach DepV Anwendung. Bodenmechanische Kennwerte definieren die Einbaufähigkeit sowie Tragfähigkeit des Bodens.

Systembaustoffe der Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe

Systembaustoffe der Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe sind definiert durch Merkmale, die exakt festgelegten Systemprozessen unterliegen. Diese beinhalten die Bewertung der Eingangsmaterialien, die Behandlung und Aufbereitung sowie die Prüfung der Ausgangsbaustoffe. Gerne stellen wir auch individuelle Sonderbaustoffe für Sie her und liefern Ihnen für den Deponiebau geeignete Ersatzbaustoffe.

Systembaustoff Auffüllung

  • zur Herstellung des geplanten Geländeniveaus
  • zur Verbesserung von Anbindungen an Infrastrukturen

Systembaustoff Verfüllung

  • Lieferung zum Zeitpunkt der Verfüllung
  • für geordnete stillstandsfreie Abläufe

Systembaustoff Rekultivierungsboden

  • durchwurzelbare Böden mit humosen Bestandteilen
  • für den Landschaftsbau

Systembaustoff Lärmschutzwall

  • als Sicht- oder Lärmschutz
  • mit alternativer Rekultivierungsdeckschicht

Warum Bodenaufbereitung durch die Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe?

Wir sind Ihr kompetenter Partner für die Bewertung und Deklaration, Zwischenlagerung, Aufbereitung und Verbesserung von bodenstämmigen Materialien. 2018 bündelten unsere Gesellschafter ihre jahrzehntelange Erfahrung und ihr Know-how durch die Gründung der Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe GmbH & Co. KG. Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb verwerten oder entsorgen wir Ihre Bodenabfälle kostengünstig und rechtssicher und schaffen Ersatz- bzw. Systembaustoffe.

  • Alles aus einer Hand: Von der Analyse bis zur Entsorgung/Verwertung
  • Herstellung gütegeprüfter Systembaustoffe unter strenger Qualitätskontrolle
  • Schaffung von umweltschonenden Baukreisläufen

Ihre Ansprechpartner

Bitte nehmen Sie vor Beginn einer Baumaßnahme Kontakt zu uns auf! Wir bitten Sie für die Erstellung eines Angebots chemische Analysen, Probenahmeprotokolle nach PN98 sowie aussagekräftige Fotos des Haufwerks oder Schurfs zur Verfügung zu stellen. Für Ihre Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Daniel Horcher
Leiter Vertrieb & Projektmanagement
Telefon 07944 / 9198-60
horcher@bbh-kreislauf.de

Lothar Siegele
Disposition
Telefon 07944 / 9198-33
stoffstrom@bbh-kreislauf.de

Joachim Traub
Betriebsstellenleiter
Telefon 07944 / 9198-60

Achim Hügel
Kaufmännische Leitung
Telefon 07944 / 9198-23
a.huegel@bbh-kreislauf.de

Martin Weiß
Geschäftsführung
Telefon 07944 / 9198-15
m.weiss@bbh-kreislauf.de

Die Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe bietet der Region ein umfangreiches Angebot für die rechtssichere Verwertung von belasteten Böden, mineralischen Baurestmassen und den auf andere Baustellen zurückgeführten Ersatzbaustoffen an. Ein zuverlässiges System aus Eigen- und Fremdkontrollen gewährleistet hierbei eine gleichbleibende Qualität.

 

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Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe GmbH & Co. KG

Verwaltung:
Langenburger Str. 51, 74635 Kupferzell
Telefon 07944 / 9198-60, Telefax 07944 / 9198-50
E-Mail: vertrieb@bbh-kreislauf.de

Standort Rüblingen
Paul-Kleinknecht-Weg 1, 74635 Kupferzell

Standort Öhringen
Ziegeleistraße 15, 74613 Öhringen